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Die Schweiz, amtlich Schweizerische Eidgenossenschaft, ist ein Alpenland in Mitteleuropa und Binnenstaat. Sie grenzt an Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Italien und Frankreich. Die Schweiz hat laut Bundesverfassung keine Hauptstadt.
Der Sitz der Bundesbehörden (Regierung und Parlament) ist die Bundesstadt Bern.
Berge: In der Schweiz gibt es über 3350 Gipfel über 2000 Meter. Die zwölf höchsten Berge der Schweiz liegen alle in den Walliser Alpen. Der höchste ist die mit 4'634 m ü. M. hohe Dufourspitze im Monte-Rosa-Gebirgsmassiv. Die Dufourspitze ist damit gleichzeitig der höchste Punkt der Schweiz, allerdings steht das Monte-Rosa Massiv zum Teil auf italienischem Staatsgebiet. Der höchste vollständig auf Schweizer Territorium liegende Berg ist der Dom. Er liegt zwischen Zermatt und Saas Fee und ist 4'545 m ü. M. hoch.
Seen: In der wasserreichen Schweiz entspringen im Gotthardmassiv mit dem Rhein und der Rhone zwei der längsten Flüsse Europas. Durch die Schweiz verlaufen mehrere europäische Hauptwasserscheiden: Sie trennen die Einzugsgebiete von Nordsee, Mittelmeer und Schwarzem Meer. So fliesst der Rhein mit seinen Zuflüssen in die Nordsee, die Rhone und der Ticino ins Mittelmeer, während das Wasser des Inn über die Donau ins Schwarze Meer gelangt.
Die Schweiz hat aufgrund ihrer topografischen Struktur und vor allem aufgrund der Vergletscherung während der Eiszeiten rund 1500 Seen, ein Grossteil davon sind kleinere Bergseen.
Der grösste See der Schweiz ist der Genfer See an der französischen Grenze. Er liegt zu knapp 60 Prozent auf Schweizer Boden. Der an Deutschland und Österreich grenzende Bodensee ist mit 536,00 Quadratkilometern etwas kleiner (23,73 Prozent der Uferlänge auf Schweizer Boden). Der Lago Maggiore an der italienischen Grenze im Trentino bildet mit 193 m ü. M. den tiefsten Punkt der Schweiz. Die grössten ganz in der Schweiz liegenden Seen sind der Neuenburgersee, der Vierwaldstättersee und der Zürichsee.
In der Schweiz gibt es ungefähr 40'000 Tierarten. Etwa 30'000 davon sind Insekten. Nur etwa 9'500 von diesen geschätzten 40'000 Tierarten sind beschrieben.
In der Schweiz kommen insgesamt rund 43'000 Arten von Tieren, Pflanzen und Pilzen vor, darunter 83 Säugetierarten.
Natur: Das Jedermannsrecht gestattet in der Schweiz allen Menschen, sich unter bestimmten Einschränkungen frei in der Natur zu bewegen. Auch das Sammeln von Beeren und Pilzen ist gestattet. Für das Fischen ist für gewisse Gewässer eine Lizenz nötig.
Städte Die grösste Stadt der Schweiz ist Zürich. Die Agglomeration umfasst 1'132'237 Einwohner (31. Dezember 2007). Weitere Grossstädte sind Genf, Basel mit 169'464 (31. Juli 2011), Lausanne, die Bundesstadt Bern sowie Winterthur. Die grössten Städte mit weniger als 100'000 Einwohnern sind Luzern, St. Gallen (72'642), Lugano und Biel/Bienne. Die Bevölkerungsdichte ist im flachen Mittelland sehr hoch, im Alpenland und im Jura naturgemäss dünn.
Skiferien: Das Skifahren wurde zwar nicht in der Schweiz erfunden, doch aufgrund der zahlreichen englischen Touristen, die in der Schweiz auch im Winter unterhalten werden wollten, setzte sich der Skiurlaub auch in der Schweiz schnell durch. St. Moritz bezeichnet sich als Geburtsort des Wintertourismus in den Alpen und gründete 1929 die erste Schweizer Skischule. Die Skigebiete In der Schweiz liegen hauptsächlich im Alpenraum nahe Österreich. Eines der grössten Skigebiet der Welt, Les Portes du Soleil, liegt in der Grenzregion von der Schweiz und Frankreich. Sommerskigebiete gibt es in den Skigebieten von Engelberg-Titlis, Saas Fee und Matterhorn ski paradise in Zermatt.
Die Gletscher bieten ganzjährig Wintersportmöglichkeiten an wie Zermatt, das grösste Ganzjahresskigebiet der Alpen, oder Les Diablerets auf über 3'000 m ü. M.. Klassische Wintersportgebiete liegen auf mittlerer Höhe ab etwa 1'500 m ü. M.) wie Davos oder Jungfrauregion. Auf den Tagestourismus ausgerichtete Skigebieten liegen im Mittelland und in der Nähe von Städten wie das Skigebiet St. Georgen (Höhe 700 m ü. M.) auf dem Stadtgebiet von St. Gallen mit eigener Beschneiungsanlage. Mehr im Wiki.
Wirtschaft: Die Schweiz gehört zu den wohlhabendsten Ländern der Welt, aufgrund der enorm hohen Preise ist jedoch die Kaufkraft in der Schweiz etwa nur so hoch wie in Deutschland oder Frankreich. Gemessen am Bruttoinlandprodukt lag sie 2007 mit umgerechnet 424 Milliarden US-Dollar an 20. Stelle, beim Bruttoinlandsprodukt pro Kopf mit 58'084 US-Dollar sogar auf dem vierten Platz. Im Global Competitiveness Report 2009–2010 des Weltwirtschaftsforums, das die Wettbewerbsfähigkeit von Ländern misst, rangiert die Schweiz auf dem ersten Platz vor den Vereinigten Staaten und Singapur. Die Wirtschaft der Schweiz gilt als eine der stabilsten Volkswirtschaften der Welt. Als Erfolgsfaktor gilt unter anderem die Preisstabilität. So lag 2008 die Jahresteuerung mit 2,4 Prozent zum ersten Mal seit 1994 über einem Wert von 1,8 Prozent. Mehr im Wiki.
Feiertage: In der Schweiz ist staatlicherseits nur der 1. August als Feiertag für das gesamte Land festgelegt. Die Regelung aller anderen Feiertage ist allein Sache der Kantone, die bis zu acht weitere Tage als gesetzliche Ruhetage festlegen können. Aufgrund dieser Tatsache gibt es ausser der Bundesfeier nur noch drei weitere Tage, die ebenfalls in der gesamten Schweiz anerkannt sind: Neujahr, Auffahrt und der erste Weihnachtsfeiertag. In weiten Teilen des Landes werden weiterhin Karfreitag, Ostermontag, Pfingstmontag und der Stephanstag (zweiter Weihnachtsfeiertag) begangen. Die Mehrheit der Feiertage hat einen christlichen Hintergrund. So werden Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt, Allerheiligen und Maria Empfängnis nur in den katholischen Kantonen gefeiert, umgekehrt ist der Berchtoldstag (zweiter Neujahrstag) weitgehend auf die protestantischen Kantone beschränkt.